Was passiert im Solarium?
Die Haut bräunt durch Anregung der Pigmentzellen (Melanozyten). Diese stellen
Melanosome, das Melanin, her. Die Melanozyten finden wir in der Tiefe der
Oberhaut. Um Melanin zu produzieren, müssen die Pigmentzellen durch UV-Licht
angeregt werden. Sie geben das Melanin dann an die umgebenden Hautzellen ab.
Diese Hautzellen werden dadurch dunkler gefärbt und die gesamte Haut erscheint
uns gebräunt. Da sich die Hautzellen einmal monatlich komplett erneuern,
verschwindet die Bräunung nach einiger Zeit wieder.
Grundsätzlich unterscheidet sich dabei das Bräunungsverhalten der Haut bei
künstlicher Besonnung nicht von dem bei natürlichem Sonnenlicht. UV-A- und
UV-B-Strahlen sind für die Tönung verantwortlich. UV-A-Strahlung dunkeln das in
der Haut vorhandene Melanin. UV-B-Strahlung sorgt für eine Vermehrung der
Melanozyten.
Der Unterschied liegt im gezielten Einsatz der verschiedenen Strahlungen im
Solarium. Kommt mehr UV-A-Strahlung zum Einsatz, wird eine schnelle Bräunung
erzielt, die aber nicht lange haltbar ist. Wird das Strahlenspektrum zu mehr
UV-B-Strahlung verschoben, und damit stärker in Richtung natürliche Sonne, hält
die Färbung länger und es erfolgt ein langfristiger Melaninaufbau.